Extreme E

Die Serie
Racing mit klarer Mission

Wieder einmal Pioniere: Wie schon bei der Formel E ist ABT Sportsline auch bei der Extreme-E-Meisterschaft von Anfang an dabei. Nach zahlreichen Erfolgen in den verschiedensten Rennserien sowie langjähriger Erfahrung mit den Themen Elektromobilität und Nachhaltigkeit schließt sich das Team aus Kempten nun mit CUPRA zusammen. Gemeinsam starten die Partner jetzt offroad – in eine neue, faszinierende Welt des elektrischen Motorsports.

 

Extreme E ist eine vollelektrische Rennserie, die ihre Rennen auf Offroad-Parcours austrägt. Gegründet wurde Extreme E, um die Gefahren für unsere Umwelt aufzuzeigen. Die Rennserie hat es sich deshalb zum Ziel gemacht, durch packenden Motorsport auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam zu machen. Und darauf, was jeder einzelne in Sachen Umweltschutz tun kann. „Wir wollen Bewusstsein schaffen, Elektrofahrzeuge präsentieren und auch positive Anstöße mit Blick auf den Klimawandel geben“, sagt Alejandro Agag, Extreme-E-Gründer und -Geschäftsführer. Die spektakulären und abgelegenen Locations im Rennkalender wurden gezielt ausgesucht, um die Gebiete zu zeigen, die bereits jetzt in besonderer Weise von der fortlaufenden Klimakrise betroffen sind.

 

An Bord der RMS St. Helena, eines ehemaligen Fracht- und Passagierschiffs, findet sich das schwimmende Extreme-E-Fahrerlager, mit dem es übers offene Meer zu den einzelnen Locations rund um die Welt geht. Von Saudi-Arabien bis zum Senegal, einem Gletschergebiet, Grönland und Brasilien: Mit diesen fünf spannenden Austragungsorten startet die Extreme-E-Meisterschaft 2021 in ihre erste Saison.

Jedes Event umfasst insgesamt zwei Renntage. Der Startschuss jedes Rennwochenendes fällt samstags mit den Qualifyingrennen, gefolgt vom Semi-Finale und dem abschließenden Finale am darauffolgenden Sonntag. Die einzelnen Rennstrecken bieten den Fahrern mit Sprüngen, Steigungen und mehr auf bis zu 10 Kilometern verschiedenste Herausforderungen. Jedes Rennen wird über 2 Runden gefahren und ca. 10 Minuten dauern.

Ein weiteres Highlight: Im Cockpit der Rennautos wechseln sich jeweils eine Frau und ein Mann ab. Getauscht werden die Plätze nach einer von zwei Runden.

Das Auto
Ein elektrisches Kraftpaket – Der ODYSSEY 21

Der ODYSSEY 21 E-SUV, Spitzname „das Biest“, wurde speziell für die Extreme E entwickelt. Der Wagen wurde von Spark Racing Technology in Frankreich konstruiert und besteht aus einem Rohrrahmen mit Niob-verstärkter Stahllegierung, einer Crashstruktur und einem Überrollkäfig. Das Einheitsauto wird von allen Teams eingesetzt, die in der ersten Saison an den Start gehen. Die Batterietechnologie liefert Williams Advanced Engineering aus Großbritannien. Diese Energie auf den Boden bringen werden Continental-Reifen aus Deutschland.


Beim Goodwood Festival of Speed 2019 wurde der ODYSSEY 21 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Am Steuer saß damals der Indy-500-Gewinner und Extreme-E-Mitbegründer Gil de Ferran.

Ein Blick auf den vollelektrischen SUV macht klar: Dieses Fahrzeug ist mit seiner Leistung von 400 kW (550 PS) und einem Gewicht von 1.650 Kilogramm fürs Offroad-Racing geboren.  Auch Rallye-Superstar Ken Block drehte bereits seine Runden im ODYSSEY 21 – und das bei keinem geringeren Event als der Rallye Dakar 2020. Mit dem ABT Sportsline-Piloten Mattias Ekström reiht sich nun ein weiterer hochkarätiger Fahrer in die noch junge Geschichte des ODYSSEY 21 ein.

Fahrer
Mattias Ekström

Das schwedische Racing-Ass geht 2021 mit ABT Sportsline bei der ersten Saison der Extreme E an den Start und setzt damit seine 22-jährige Geschichte mit ABT Sportsline fort. Schon 1999 bestritt Ekström sein erstes Rennen mit den Kemptnern. Darauf folgte als langjähriger Audi-Werksfahrer weltweite Bekanntheit im Motorsport. In seinen 17 Jahren mit ABT Sportsline in der DTM (2000–2017) gelang es Ekström zweimal, den Fahrertitel für sich zu gewinnen. Doch Ekström zeigt nicht nur hinter dem Lenkrad eines Rennwagens viel Talent, was er mit dem Aufbau seines eigenen Teams EKS unter Beweis gestellt hat. Mit dem EKS-Team nahm er an der FIA World Rallycross Championship teil, in der er sich 2016 als Höhepunkt mit dem Weltmeistertitel krönte. Ein neues Kapitel begann für Ekström im Jahr 2019. Als neuer e-Botschafter von CUPRA arbeitet er gemeinsam mit dem spanischen Unternehmen an deren elektrischer Zukunft auf der Rennstrecke, wozu auch die Entwicklung des CUPRA e-Racer gehört. Mit dem Einstieg in die Extreme-E-Rennserie an der Seite von ABT Sportsline und CUPRA baut Ekström seinen vielseitigen Lebenslauf in der Welt des Motorsports weiter aus.

Karriere (Auszug)

1999 1. Platz Schwedische Tourenwagen-Meisterschaft

2004 1. Platz DTM, 1. Platz Gr. N Rallye Schweden und Catalunya

2005 2. Platz DTM, 1. Platz Nations Cup Race of Champions

2006 1. Platz Race of Champions

2007 1. Platz DTM, 1. Platz Race of Champions

2008 3. Platz DTM

2009 1. Platz Race of Champions

2011 2. Platz DTM, 1. Platz 24 Stunden Spa

2014 2. Platz DTM

2015 3. Platz DTM

2016 1. Platz World RX

2017 2. Platz DTM, 2. Platz World RX, 4 Siege

2018 2. Platz World RX

2019 World RX

 

 

Extreme E Rennkalender 2020

23.–24.01.       Dakar (SN)

06.–07.03.       Al-ʿUla (KSA)

14.–15.05.       Gletschergebiet (TBA)

28.–29.08.       Kangerlussuaq (GL)

30.–31.10.       Santarém (BR)

 

Die Austragungsorte
Einzigartig und zerbrechlich

Jeder einzelne Austragungsort der ersten Extreme-E-Saison erzählt seine ganz eigene Geschichte im Rahmen der Klimakrise. Für jeden einzelnen dieser Orte stellt der Klimawandel eine ständige Bedrohung dar. Durch die Rennen in genau diesen Gebieten möchte die Extreme E auf die Herausforderungen der jeweiligen Ökosysteme aufmerksam machen und mithilfe des eigenen „Legacy Program“ Sozial- und Umweltinitiativen unterstützen.

Al-ʿUla, Saudi-Arabien

Die Wüste Saudi-Arabiens ist Schauplatz des allerersten Extreme-E-Events. Mit seinen harten Bedingungen demonstriert diese Kulisse das steigende Risiko von Wassermangel und Dürren, die der Klimawandel und die steigenden Temperaturen verursachen.

Dakar, Senegal

Der Besuch von Extreme E an der Westküste Afrikas verdeutlicht die Widrigkeiten, denen die Weltmeere in Folge der Klimakrise ausgesetzt sind. Vom Verlust der Meeresökosysteme bis hin zur zunehmenden Verschmutzung des Meeres und dem Meeresspiegelanstieg. Das Rennen in Lac Rose wird das Einzige in der Premierensaison sein, das entlang der Küste ausgetragen wird. Bekannt ist dieser Strandabschnitt als traditionelles Ziel der Rallye Dakar.

Gletschergebiet

Steigende Temperaturen zerstören die Gebirgsgletscher dieser Welt, was wiederum die Wasserquellen bedroht und die Gemeinden in den Regionen gefährdet. Mit diesem Rennen möchte die Extreme E das Bewusstsein für die schmelzenden Gebirgsgletscher in aller Welt schärfen.

Kangerlussuaq, Grönland

Mit dem Rennen neben dem Russell-Gletscher auf der größten Insel der Welt bietet Grönland der Extreme E eine wunderschöne und herausfordernde Kulisse. Steigende Temperaturen gefährden die Arktis, was zum Abschmelzen der Eiskappen und zum Anstieg des Meeresspiegels führt. Dies unterstreicht Extreme E, indem es auf dem Grund und Boden Rennen fährt, den der zurückweichende Gletscher zurückgelassen hat.

Santarém, Brasilien

Die Abholzung der Wälder weltweit stellt eine immer größer werdende Bedrohung dar, insbesondere für den Amazonas-Regenwald, in dem das Extreme-E-Saisonfinale in Brasilien stattfinden wird. Am Austragungsort des Rennens, einem gerodeten Gebiet der Region Pará, werden die verheerenden Auswirkungen der Abholzung und des daraus folgenden Verlusts der biologischen Vielfalt in den Vordergrund gerückt. 

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